Skip to main content.

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Manchmal ist man schon darüber verwundert, wie gut manche Open Source Produkte gemacht sind.
Für das was der Editor jedit kann ist er m.E. besser als viele kommerzielle Produkte.

In jedit habe ich jedenfalls "den" Editor gefunden.

Einige Eigenschaften von jedit:

  • plattformunabhängig, da in Java geschrieben (MacOS X, OS/2, Unix, VMS, Windows ...)
  • eingebaute Makro-Sprache
  • viele hilfreiche Plugins
  • unterstützt eine Vielzahl von Zeichensätzen
  • Kopieren von Spalten möglich ("Rectangular Selection")
  • Suchergebnisse sind als Hyperlinks dargestellt
  • Gut lesbare Ausdrucke
  • uvm.

Ich benutze hauptsächlich:

  • die ausgefeilte Such- und Ersetzungsfunktion (Dateiübergreifend und rekursiv auch über Unterverzeichnisse!),
  • die praktische Splittung des Editor-Fenster in mehrere (senkrecht, waagrecht),
  • das XML-Indenter Plugin: Damit kann man XML-Dokumente sehr schön strukturieren (Einrückungen etc.)
  • Mit dem XSLT-Plugin können XML-Dokumente transformiert werden.
  • Die einstellbare "backup-Historie". Es kann eingestellt werden wieviele Backups gemacht werden sollen und in welches Verzeichnis diese geschrieben werden.

Installiert wird jedit unter Debian mit apt-get install jedit.

PS: Einige verwenden jedit auch zum Bücherschreiben.

Zum Thema Java noch ein Buchtipp:

Ich bin sehr angetan vom "Java Codebook": ISBN: 3827320593

Hier wird ein interessanter Ansatz verfolgt. Statt wie gewohnt ein Inhaltsverzeichnis mit den üblichen Abschnitten zu finden (Einleitung, Aufbau, Struktur, Vorteile usw.) bestehen alle Abschnitte in diesem Buch aus lauter konkreten Fragen ("Wie wird ein Fileupload in Java realisiert?", "Wie liest man XML-Strukturen in Java ein?" usw.).
Fragen zu Themen, auf die man früher oder später stösst, wenn man eine Anwendung mit Java realisieren will.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren